Kritische Bücher haben keine Chance
Posted by adminFeb 17
Natürlich ist die SZ keine “Fascho-Zeitung”, wie hier behauptet, aber
sie ist das, was man von fast allen Medien in Deutschland inzwischen
behaupten kann – “regierungsnah”. Wer den Büchermarkt in Deutschland
kennt, weiss, dass bestimmte kritische Titel keine Chance auf
Erscheinen bzw. eine Neuauflage haben. Dazu gehört z. B. das Buch des
ehemal. britischen Usbekistan-Botschafters Craig Murray “Murder of
Samarkand”, in England ein Renner unter den politischen Büchern. Bei
amazon.com.uk unter 3 Mio registrierten Titeln mit Verkaufsrang, wenn
ich mich richtig erinnere, 1400. Obwohl das Buch gerade die enge
Zusammenarbeit der rot-grünen Regierung mit dem usbekischen
Massenmörder-Regime Karim zum Inhalt hat, wird man auf eine deutsche
Ausgabe wohl für immer vergebens warten, – möglicherweise weil ein
Geheimdienstverlag die Rechte aufgekauft hat. Das Buch “Der
inszenierte Terrorismus”, in dem der französische Journalist Th.
Meysson sehr detailliert nachweist, dass am 11.9. “kein Flugzeug das
Pentagon” traf, ist in Deutschland nur nach Überwindung grösster
Schwierigkeiten in einem Mini-Verlag erschienen. Spannende Bücher wie
“Warum Ausschwitz nicht bombardiert wurde” oder “Sieben Legenden über
Hiroshima” aus den 80er Jahren warten trotz grosser Nachfrage auf dem
antiquarischen Markt wohl auch für immer auf eine Neuauflage.
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