Und zwar nicht wegen möglicher Wettbewerbsverzerrung, sondern weil sie quasi “von oben” Mautstrecken aufgedrückt bekommen und jetzt mit den Folgen einer inkonsequenten Bundestraßenbemautung Leben müssen. Erstens liegt es in der Natur der Sache (genau wie bei meinem neuen Wanderschuh), daß LKW´s diesen “kleinen” Mautstrecken über die Ortschaften ausweichen, wenn sie im Kostenverhältnis kaum oder keinen Zeitgewinn dadurch haben. Und zweitens ist auch klar, daß das im Endeffekt eine Milchmädchenrechnung ist, bei der die Gemeinden und Kommunen auf den Folgekosten für Straßeninstandhaltung etc. sitzen bleiben. Mal von der Beeinträchtigung der Lebensqualität & der Umwelt ganz zu schweigen, die sich kaum beziffern läßt. Bleibt nur der juristisch bedenkliche Weg, die Ortsdurchfahrt auf eigene Faust zu sperren, bzw. durch Schikanen unatraktiv zu machen. Oder eine Ortsumgehung für die Ortsumgehung zu bauen… Jedenfalls ist das irgendwie alles nicht “im Sinne des Erfinders” Bin mal sehr gespannt, wieviele Städte & Gemeinden in Zukunft Klage gegen den Bund einreichen werden und wie die sich da gegenseitig den schwarzen Peter zu schieben werden.
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Das Phänomen der Suburbanisierung beschreibt eher das Gegenteil. Die Innenstädte veröden, das Gewerbe geht immer weiter nach außen. So sieht es zumindest im Amiland aus. Ob uns das auch blüht?
Ich denke nicht. Die deutsche Gesellschaft entdeckt ja gerade, dass es ein Albtraum ist, wie sich die uniformen Neubausiedlungen um die Dörfer herum in die Landschaft fressen. Der Berufs- und
Freizeitverkehr nimmt irrwitzige Ausmaße an, die Steuern bleiben in den Verbandsgemeinden während die Städte darben, die Wohnungen in vielen Städten stehen leer usw. usw. Der neueste Trend ist zum Glück wieder die Stadtwohnung. Der Wegfall der Eigenheimprämie trägt hoffentlich auch dazu bei, dem, Wachstum
der gruseligen Schlafstädte und Speckgürtel ein Ende zu machen. Aber “urbane Uniformität” kann man bei uns wirklich beobachten, vor allem bei Fußgängerzonen, Konsumtempeln und der berühmten “grünen
Wiese”. Nicht nur bei uns. Ich reise sehr viel, und innerhalb Europas buche ich mein Urlaub und es ist manchmal schon schwer auszumachen wo man sich grad befindet. Die Innenstädte von Tromsö bis Catania,
von Paris bis Warschau sehen zum Erbrechen gleich aus. Die gleichen Läden, die gleichen Waren, die
gleichen Systemgastronomen, die gleiche, langweilige Beliebigkeit. Zuerst fühlt man sich ja ganz wohl darin, denn die dem Reisen so eigene Scheu vor dem Fremden fällt weg, aber alsbald stellt sich ein
schaler Beigeschmack ein. Demnächst werde ich vielleicht ein Jahr lang zwischen Paris, Wien und
Bonn/Berlin pendeln, so wie ich es jetzt schon zwischen Berlin, Bonn und Wien tue, wenn ich nicht grad auf Reisen bin. Dieser urbane Lebensstil ist manchmal erschreckend, wenn man einen Schritt zurück
tritt und sich den mal sozusagen aus der Perspektive eine Ruhenden betrachtet. Andererseits ist das Berufsleben heutzutage halt für viele so, da kann man tun außer zu kündigen, und das will man ja auch
nicht so gerne. Und nichts auf der Welt symbolisiert gerade diese Beliebigkeit und
Rastlosigkeit wie die Flughäfen (wobei der in Wien noch sehr nett und
knuddelig ist
).
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Mir reicht es entgültig, das mir die Regierung ständig überall des
Geld aus der Tasche zieht (GEZ, GEMA, Benzinsteuer (Umweltsteuer) und
und und) und dann noch mehr Geld will, wenn ich mir die Musik nicht
mehr leisten kann und sie aus dem Internet lade. Gut daran hat die
Musikindustrie auch schuld, durch überteuerte Preise bei CDs und
horendabschreckend teure Preise bei Musikdownloads.
Was denken die sich eigentlich. Ich habe keinen Bock mehr
“Florida”-Rolf ein schönes Leben in den Staten zu sponsorn, während
ich hier mir kein Stück Brot mehr leisten kann.
Da müsste man sein, Kanada, ein Land in dem noch alles in Ordnung
ist. Wer “Bowling for Columbine” von Michael Moore gesehen hat weiß
wovon ich rede. Sollen die Amerikaner sich doch alle gegenseitig
abschlachten oder von irakischen Wiederstandskämpfern die Hälse
abgetrennt werden, oder in Deutschland alle an Hunger verecken, da
die Brotsteuer wieder um 20Euro gestiegen ist und sich keiner mehr
einen Laib Brot leisten kann, oder im Gefängnis sitzt, weil er ein
selbstgeschriebenes Dokument aus versehen 2 mal ausgedruckt hat und
somit seine Copyright Rechte missbraucht hat, derweil hocke ich zwar
im kalten (is eh besser für den PC) aber schönen Kanada, schlürfe
einen heißen Kakao mit Schuss und lade mir den neusten Streifen: “The
Day after Yesterday” runter und erfreue mich an der schönen Natur die
sich vor meinem Panoramafenster auftut
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Natürlich ist die SZ keine “Fascho-Zeitung”, wie hier behauptet, aber
sie ist das, was man von fast allen Medien in Deutschland inzwischen
behaupten kann – “regierungsnah”. Wer den Büchermarkt in Deutschland
kennt, weiss, dass bestimmte kritische Titel keine Chance auf
Erscheinen bzw. eine Neuauflage haben. Dazu gehört z. B. das Buch des
ehemal. britischen Usbekistan-Botschafters Craig Murray “Murder of
Samarkand”, in England ein Renner unter den politischen Büchern. Bei
amazon.com.uk unter 3 Mio registrierten Titeln mit Verkaufsrang, wenn
ich mich richtig erinnere, 1400. Obwohl das Buch gerade die enge
Zusammenarbeit der rot-grünen Regierung mit dem usbekischen
Massenmörder-Regime Karim zum Inhalt hat, wird man auf eine deutsche
Ausgabe wohl für immer vergebens warten, – möglicherweise weil ein
Geheimdienstverlag die Rechte aufgekauft hat. Das Buch “Der
inszenierte Terrorismus”, in dem der französische Journalist Th.
Meysson sehr detailliert nachweist, dass am 11.9. “kein Flugzeug das
Pentagon” traf, ist in Deutschland nur nach Überwindung grösster
Schwierigkeiten in einem Mini-Verlag erschienen. Spannende Bücher wie
“Warum Ausschwitz nicht bombardiert wurde” oder “Sieben Legenden über
Hiroshima” aus den 80er Jahren warten trotz grosser Nachfrage auf dem
antiquarischen Markt wohl auch für immer auf eine Neuauflage.
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